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Projektwettbewerb Wohnüberbauung Dürrenrain, 2.Rang
In Zusammenarbeit mit coon architektur gmbh Winterthur,
Thomas Friberg und Jonathan Koellreuter




Konzept
Grösse und Lage des Dürrenrain Areals erlauben es, eine Struktur mit eigener Identität zu schaffen, die für das sich wandelnde Dorfbild prägend werden kann.Wir interpretieren die vorhandenen, zum Teil historisch wertvollen Relikte als eigentliche Kristallisationskerne und nehmen sie als Ausgangspunkte für die neue Bebauungsstruktur. Vier lange Baukörper erstrecken sich von Süd nach Nord über die ganze Tiefe der Parzelle und nehmen die vorhandenen Bauten jeweils in ihre Mitte.
Aussenräue
Zwei Mauern, je eine im Süden und Norden, fassen das Areal.
Die südlichen Aussenräume sind rundum gefasst, beziehen sich auf sich selbst und die historischen Artefakte, während sich die nördlichen Aussenräume im Norden weit zur Landschaft hin öffnen und den Wohnungen die Aussicht ins Tal ermöglichen.
Wohnungen
Die Baukörper sind entlang der Topografie in der Höhe gestaffelt. Der Versatz von jeweils 60 bzw. 120 cm erlaubt es, die Wohnungen so übereinander zu schichten, dass jede Einheit einen überhohen Wohnraum mit einer lichten Höhe von 3.00m erhält. Zwei Grundtypen mit durchgehenden resp. verschränkten Wohn-Essräumen werden mit dem Prinzip der variierenden Raumhöhen kombiniert, sodass neun verwandte, in Grösse und Detailorganisation jedoch unterschiedliche Wohnungstypen mit ausgeprägtem Ost-West Bezug entstehen.Grosszügige Familienwohnungen mit direkter Parkierung und Dorfnähe, kompakte Geschosswohnungen mit Fernsicht neben Atelierräumen in den Hofeinbauten bieten Raum für verschiedene Haushaltsformen und soziale Durchmischung.
2005, Winterthur
In Zusammenarbeit mit coon architektur gmbh, Winterthur
Beurteilung durch;
Peter Keller, Adolf Schmidli, Urs Burkard, Jakob Steib,
Peter Stutz, Antti Rüegg, Peter von Känel, Ueli Fuhrer