Projektwettbewerb Sportanlage Heerenschürli, Zürich, 4.Rang
In Zusammenarbeit mit dipol Landschaftsarchitekten Basel,
Thomas Friberg und Jonathan Koellreuter
Die Sportanlage Heerenschürli, am Siedlungsrand von Schwamendingen gelegen, bewegt sich im Spannungsfeld zwischen künstlicher und natürlicher Landschaften.
Aus der Parkmitte entwickelt sich ein Baumkörper, der sich frei vom Weg- Platzsystem sowohl in den befestigten Flächen wie auch in den Rasenfeldern ausbreitet. Unterschiedlich dicht gepflanzte Bäume schlängeln sich um die Spielfelder.
Im Herzen der Anlage befindet sich ein grosse Lichtung, die einerseits vom Baumkörper und andererseits vom neuen Gebäude begrenzt wird. Das Gebäude bietet den Parkbesuchern, sowie den Zuschauern und Sportbegeisterten Platz.
Das Gebäude mit dem grosszügigen Sockelbereich, dient als grosse Parkbank, Sonnenterrasse und bei Sportanlässen gleichzeitig als Zuschauertribüne.Im Sockelbereich befinden sich die Umziehkabinen, im Hochparterre sind die Büros und das Restaurant untergebracht. Das Garderobengebäude bildet zusammen mit dem Baumkörper das Herzstück der Anlage. Die zentrale Situierung und die markante Form ermöglichen von überall im Park direkte Sichtbezüge und damit eine leichte Orientierung.Ein raumgreifender Sockel organisiert das Zentrum der Anlage und bildet zusammen mit dem körperhaft ausladenden Dach den unterschiedlichen Nutzungen der Quartierpark- und Sportanlage entsprechende Aussenräume aus: Im Osten bildet eine langgezogene Treppe die Tribüne für das Hauptspielfeld.
Von der Restaurantterrasse führt eine grosse Freitreppe in den Baumkörper hinunter. Die Treppe wird dabei zur grossen Sitzbank, die ‚Baumhalle’ zur Flanierzone und ‚Bühne’.

Projektteam:
dipol gmbh Landschaftsarchitekten Basel
Men Kräuchi, Thomas Friberg, Jonathan Koellreuter