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Wettbewerb Raiffeisenbank St. Gallen, 2. Rang
In Zusammenarbeit mit dipol und C&J Müller




Wir interpretieren dabei den Freiraum als Ganzes, als eine übersetzte, nach Aussen gekehrte Lobby. In diesem Sinne spielt die Möblierung mit bekannten, tradi tionell mit Innenräumen in Verbindung gebrachten Elementen und wird dabei ergänzt durch eine Pflanze, die in dieser Weise in urbanen Räumen wenig bekannt ist und mit ihrem Wuchs und ihrer Grösse die Innenräumlichkeit unterstützt. Gleichzeitig transportiert die Gestaltung ein kräftiges Corporate Identity für das Raiffeisenzentrum und wird städtebaulich auf der Fussgänger- ebene zum verbindenden Element.Das Zusammenspiel von Sessel, Leuchte und Felsenbirne transportiert atmosphärisch innenräumliche Stimmung in den Aussenraum und wirkt in der subtil kontrastierenden Frische belebend aufs ganze Quartier. In ihrer bewusst auch irritierenden Eigenart erzeugt die Gesamt- inszenierung einen unverwechsel- baren Ort. Nicht zuletzt ver- schafft man damit dem Raiff- eisenzentrum St. Gallen ein kräftiges und dem Grundgedanken der Bank verpflichtendes demokratisches Corporate Identity.
Wettbewerb Raiffeisenbank, St. Gallen 2004
Architektur: Kräuchi Architekten ETH/ SIA
Kunstkonzept: Claudia und Julia Müller
Landschaftsarchitekten: Dipol, Basel