Studienauftrag Voltamatte / Voltaplatz
In Zusammenarbeit dipol Landschaftsarchitekten und Claudia und Julia Müller
Das St. Johann entwickelt sich in den nächsten Jahren zu einem Wohn- und Arbeitsort von hoher Qualität. Zahlreiche bereits entschiedene Wettbewerbe, der Stand der Arbeiten auf dem Novartis Campus sowie die Befreiung von der Transitbelastung versprechen eine enorme Aufwertung des Quartiers.

Unser Projekt als interdisziplinärer Gesamtvorschlag beabsichtigt, den Voltaplatz zusammen mit der Voltamatte als stadträumliches Zentrum des neu erwachenden Quartiers mit hohem Identifikations- und Orientierungswert zu etablieren.

Hauptprotagonistin der chaussierten Fläche zwischen Voltaplatz und -matte ist eine gefaltete, violette Skulptur, welcher grosse Blasen entsteigen und bis auf die andere Seite des Voltaplatzes treiben. In ihrer rätselhaften Ausstrahlung verkörpert sie Pioniergeist, bezieht sich auf die Besiedlungsgeschichte des Ortes und sucht den Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern. Sie beherbergt eine öffentliche Toilette, den Notausgang der Nordtangente und insbesondere eine Buvette, die den Platz Richtung Rhein bespielt.

Der angrenzende Spielplatz ist von der Buvette gut überschaubar. Das ursprüngliche Wasserbecken inklusive Eisbärenskulptur wird wieder instand gesetzt, durch einen grossen Sandkasten ergänzt und zukünftig von einer einzelnen Trauerweide überdacht. Seinen klaren räumlichen Abschluss findet der Spielplatz in einer langgezogenen Sitzmauer vor dem Unterwerk Volta.

Auf der Ostseite der Spielwiese, wo sich die Baumfigur vom Körper zum Hain zu lichten beginnt, sitzt unaufgeregt und von einem schlichten Holzzaun gefasst der Robinsonspielplatz in den Bäumen.

Kräuchi Architekten ETH/ SIA
In Zusammenarbeit mitdipol Landschaftsarchitekten und Claudia und Julia Müller