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Wettbewerb Hallenbad St. Wendel (D), 4. Rang
In Zusammenarbeit mit Thomas Friberg und Jonathan Koellreuter




Mit einer offenen Geste fassen Stützmauern den vorgelagerten Platz
und leiten die Besucher ins Gebäude.
Die zweigeschossige Eingangshalle führt über Wendeltreppe und Lift
zum Besuchercafé oder ebenerdig zum Garderobentrakt.
Eine grosszügige Treppe führt aus dem Erdreich empor und endet
mittig in der Schwimmhalle.
Der beim Bau anfallende Aushub wird für die Aufschüttungen der Umgebungverwendet.
Die geneigten Liege- und Sportflächen bieten Sicht- und Lärmschutz
und erlauben die Schwimmhalle völlig transparent auszubilden.
Der Verkehrwird ausgeblendet und die Verbindung mit der Landschaft gesucht.
GezielteEin- und Ausblicke und das Spiel der neuen Topografie mit dem
Horizonterzeugen einen Dialog mit Fussgängern und Fahrradfahrerinnen.
Das einfache statische Konzept, konventionelle Materialien und
Konstruktionsweisen sowie das kompakte Volumen ermöglichen zusammen mitdem
fortschrittlichen Energiekonzept die wirtschaftlicheErstellung
und einenRessourcen schonenden Betrieb.
Neubau eines Sport- und Eventbades, St. Wendel - 2004
Ausschreibende Behörde: Kreisstadt St. Wendel
Projektteam: Friberg/Koellreuter/Kräuchi,
Künstlerische Beratung: Claudia & Julia Müller Künstlerinnen,
Technische Beratung: Kannenwischer Ing. Büro AG