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Wettbewerb Gleisquerung Winterthur, 3. Rang
In Zusammenarbeit mit Thomas Friberg und Jonathan Koellreuter
Das Projekt akzeptiert die gegebenen Umstände der Unterführung, verleiht dem heutigen Nicht-Ort jedoch durch gezielte Eingriffe eine starke architektonische Präsenz.
Die Fussgänger-/Fahrradwege werden beidseitig auf Kosten der aktuellen Strassenbreite grosszügig erweitert und die Tragwände ornamental durchbrochen. Das Muster gehorcht einerseits dem Kräfteverlauf in den Pfeilern und andererseits den Gesetzmässigkeiten von Kernbohrungen und Betonschnitten (grosse runde Bohrungen in den Ecken zur Vermeidung von Überplattungen beim Betonschneiden).
Durch die Absenkung der Zone vor dem Kesselhaus und Neuwiesen-Zentrum erhält die Unterführung ein attraktives ebenerdiges Ziel und das Kesselhaus einen würdigen Eingang. Der Eingriff führt zu einer Klärung der komplexen Verkehrssituation und lässt Freiraum für Etappierungen.
Kräuchi Architekten ETH/ SIA
In Zusammenarbeite mit Thomas Friberg und Jonathan Koellreuter